Recht auf Bildung? Unbegleitete Minderjährige zwischen Inklusion und Exklusion

Author(s) : Kathrin Oester, Annika Lems

Source : https://doi.org/10.1007/978-3-658-23238-2_12

Abstract:

« Eine ethnografische Studie zur Bildungslaufbahn unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender macht deutlich, wie Kinder und Jugendliche – einmal in der Schweiz angekommen – einem spezifischen Regime von ‚Kindheit‘ unterworfen werden. Im medialen Diskurs kommt ihnen als Angehörigen einer hoch verletzlichen Risikogruppe zwar die Rolle der guten, schützenswerten Flüchtlinge zu – dies im Unterschied zum ‚gefährlichen Asylanten‘. Gerade das Etikett des ‚vulnerablen Kindes‘ ist aber ambivalent besetzt und trägt nicht nur zur Inklusion, sondern oft auch zu Prozessen der Exklusion bei. Eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn bedeutet deshalb für viele, sich einer exkludierenden Vulnerabilisierung entgegenzustellen und sich als schulisch fit und ‚förderungswürdig‘ zu behaupten. »

Schlüsselwörter : Unbegleitete minderjährige, Flüchtlinge, Vulnerabilisierung, Bildung, Inklusion, Exklusion 

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