«Jugoslawen» in der Schweiz. Soziale, kulturelle und ethnische Herkunft, Integrationsprobleme

Author(s) : Nada Boskovska

Source : https://saez.ch/de/resource/jf/journal/file/view/article/saez/de/saez.2000.07790/da370d28b152ccf3039761d7f325c5d1392acc69/2000_47_669.pdf/

Abstract:

« Die ersten jugoslawischen Fremdarbeiter kamen in den sechziger Jahren in die Schweiz. Ihre Zahl blieb aber zunächst gering. 1970 waren 54% aller Ausländer Italiener, 11,2% Spanier, 11% Deutsche, 5,2% Franzosen, 4,1% Österreicher und nur 2,3% Jugoslawen (knapp 25 000 Personen). Diese gehörten vorwiegend «höheren Berufskategorien» an. Rund die Hälfte waren Akademiker oder andere Angehörige intellektueller Berufe. In den Spitälern arbeiteten neben Ärzten zahlreiche Krankenschwestern, Pflegerinnen und Pfleger. Ungelernte Arbeitskräfte aus Jugoslawien fanden damals in der Schweiz kaum Beschäftigung, da diese Posten bereits durch Italiener besetzt waren. Die Arbeitgeber, so konnte man in der Zeitung
lesen, waren zufrieden mit den Leistungen und dem Verhalten der Jugoslawen. »

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