Zauberwort «Integration» – Paradigmenwechsel in der schweizerischen Politik?

Author(s) : Simone Prodolliet

Source : https://www.sem.admin.ch/content/dam/data/ekm/themen/ref_prs_paradigma.pdf

Abstract:

« Integrationspolitik hat Hochkonjunktur. In vielen westeuropäischen Ländern sind die Behörden daran, Lektionen aus den Versäumnissen der vergangenen Jahrzehnte zu ziehen und verstärkt in Integrationspolitik zu investieren. Auch die helvetische Politik schreibt sich in die-sen Trend ein. Über alle Parteigrenzen hinweg ist man sich einig, dass Integration ein Gebot der aktuellen Politik ist. Das Thema wird als so wichtig erachtet, dass es im November 2006 zum Haupttraktandum der Von-Wattenwyl-Gespräche gemacht wurde. Alle Bundesratsparteien haben Positionspapiere verfasst, in welchen sie Stellung dazu nehmen, wie mit der Präsenz von Migrantinnen und Migranten adäquat umzugehen sei. Während die SVP «Klare Regeln für alle!» fordert, konzentriert sich die CVP auf Fragen, die sich auf «Religionsfreiheit und Identität» beziehen. Die FDP schlägt im Hinblick auf die Realisierung einer «offenen, erfolgreichen Schweiz» die Schaffung eines Rahmengesetzes für Integration vor. Und die SP schliesslich macht sich für eine «Integrationsoffensive» stark. Wie kommt es, dass von links bis rechts Integration in aller Munde ist und geradezu als Heilmittel für Problemlagen aller Art heraufbeschworen wird? Haben die Bemühungen unzähliger in der Integrationsarbeit Engagierter, dieses Thema auf die Tagesordnung der offiziellen Politik zu bringen, endlich Früchte getragen? »

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