Vom Nutzen der Ausländer und ihrer Auswahl. Aktuelle Debatten im Spiegel migrationspolitischer Utilitarismen der Vormoderne

Author(s) : Roberto Zaugg

Source : http://doi.org/10.5169/seals-306528

Abstract:

« «Bessere Qualifikation, höheres Wirtschaftswachstum, raschere Integration». Mit diesem Slogan präsentierte der sozialdemokratische Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und ehemalige Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes Rudolf Hundstorfer die seit dem 1. Juli 2011 gültige «Rot-Weiss-Rot-Karte». Noch vor dem Inkrafttreten dieser österreichischen Adaptation der kanadischen«Permanent Resident Card» wurde das «neue, kriteriengeleitete Zuwanderungssystem» das «qualifizierte Arbeitskräfte» aus Nicht-EU-Ländern
«auf der Basis eines Punktesystems» in verschiedene Kategorien klassifiziert und ihnen entsprechend differenzierte Einwanderungsbedingungen und -rechte zuweist, auch in der Schweiz aufgegriffen. Am17. Dezember 2010 reichte die SVP-Nationalrätin Yvette Estermann eine auch von FDP-, BDP-und CVP-Politikern unterzeichnete) Motionein, in der vom Bundesrat die Einführung einer analogen Ordnung gefordert wurde: «Die Zuwanderer müssen bestimmte Voraussetzungen für eine Einwanderung […] erfüllen. Dazu gehören vor allem sehr gute Sprachkenntnisse Test), eine qualifizierte Ausbildung und eine umfangreiche Berufserfahrung. Für hochqualifizierte Fachkräfte und für Mangelberufe muss es Ausnahme-Regelungen geben.» »

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